Vortrag mit Lisa Waschkewitsch im Rahmen des Aktionsmonats "Sexuelle Gesundheit"

Im September findet in Mecklenburg-Vorpommern der "Aktionsmonat sexuelle und reproduktive Gesundheit" statt. In diesem Rahmen hält Lisa Waschkewitsch einen Vortrag mit anschließendem Gespräch zu den Möglichkeiten und Herausforderungen der Losung einer selbstbestimmten Schwangerschaft.

Eine Schwangerschaft gilt gemeinhin als eine der natürlichsten Sachen der Welt. Das Aufleuchten zweier rosa Streifen auf einem Schwangerschaftstest ist der erste Beweis einer gelungenen Empfängnis und stellt Schwangere und werdende Eltern vor den Beginn einer neuen Lebensphase. Schwangerschaften sind jedoch keineswegs nur ein reibungslos ablaufender biologischer Umbruchprozess im schwangeren Körper, sondern sind begleitet von Idealvorstellungen des Gelingens von Fortpflanzung, dem Idealbild einer ’normalen‘, komplikationsfreien Schwangerschaft und einer zunehmenden Entscheidungsverantwortung der schwanger gehenden Eltern. Der Vortrag verdeutlicht die Verwobenheit der Lebensphase „Schwangerschaft“ mit sozialen Erwartungen und Normen, Interaktionen und die Einbettung in sich historisch und zeitlich verändernde soziale und politische Machtbeziehungen. Auf Grundlage dessen lädt die Referentin im Anschluss an den Vortrag dazu ein, die Forderung nach (immer) mehr Selbstbestimmung im Kontext von Schwangerschaft, Sexualität und Reproduktion mit dem Publikum auf Grundlage eigener Erfahrungen kritisch zu diskutieren.

Die Veranstaltung findet im Haus 1, Ulmenstraße 69, Raum 022 statt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und wird unterstützt durch die Ehrenamtsstiftung MV.

Weitere Informationen zum Aktionsmonat finden Sie auf der Seite des Centrums für Sexuelle Gesundheit.

 


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