Forschung

Laufende Forschung

Abgeschlossene Forschung

CIDC: Center for Integrated Dementia Care Research.

Mit zunehmendem Alter erhöht sich der Anteil neurodegenerativer Erkrankungen wie Parkinson und Alzheimer in der Bevölkerung. Alternde Gesellschaften sind daher besonders an der Erforschung der Krankheiten und der gesellschaftlichen Folgen interessiert.

Das neu gegründete "Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE)" unter dem Dach der Helmholtz-Gemeinschaft hat sich dies zur Aufgabe gemacht. Das DZNE besteht aus einem Netzwerk mit einem Kernzentrum in Bonn und sechs Partnerstandorten in Rostock/Greifswald, Magdeburg, Göttingen, Witten-Herdecke, Tübingen und München.

Das "Center for Integrated Dementia Care Research" (CIDC), ist ein Partnerzentrum des Deutschen Zentrums für neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft. Das CIDC verfolgt das Ziel, die Versorgungssituation älterer Personen mit Demenz in der demographischen Fokusregion Mecklenburg-Vorpommern zu verbessern und die Wirksamkeit von subsidiären Versorgungsmodellen zu überprüfen. Aus den evaluierten Versorgungspfaden sollen Modelle für die verbesserte Versorgungssituation älterer Demenzpatienten in anderen Regionen in Deutschland entwickelt werden, die in den nächsten Jahren einen der gegenwärtigen Situation in Mecklenburg-Vorpommern vergleichbaren demographischen Wandel durchmachen werden.

Das CIDC bündelt Kompetenzen der Universitäten Rostock und Greifswald aus medizinischen und nicht-medizinischen Fachbereichen, insbesondere der klinischen Demenzforschung, der Community Medicine, der Demographie, der Neuropathologie, der Molekularbiologie, der Gesundheitsökonomie, der Biostatistik, der Informatik und der Medizintechnik.

Leiterin des Arbeitsfeldes "Soziodemographische Datenerhebung" ist Prof. Doblhammer von der Universität Rostock und Direktorin des Rostocker Zentrums zur Erforschung des demografischen Wandels. Aufgabe dieses Arbeitsfeldes ist die Erhebung und Aufbereitung von Makrodaten zu demographischen und soziodemographischen Rahmenbedingungen in M-V. Soziodemographische Einflussfaktoren der Demenz und der Versorgung Demenzkranker in der Familie werden analysiert und vergleichende Analysen mit anderen deutschen und internationalen Studien durchgeführt.

Demographischer Wandel in Mecklenburg-Vorpommern.

A History of Aging Societies: Rostocker Forschungsverbund Historische Demografie

Die durchschnittliche Lebenserwartung bei Geburt oder in einem höheren Alter x wird in der Regel als Indikator für den Gesundheitszustand einer Bevölkerung und die Qualität ihres Gesundheitssystems verstanden. In Deutschland steigt die Lebenserwartung wie in fast allen Industrieländern seit mehr als 100 Jahren kontinuierlich an. Allerdings können nicht alle Teile der Bevölkerung in gleicher Weise von dieser Entwicklung profitieren. Häufig diskutiert werden vor allem die diesbezüglichen Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Aber auch innerhalb der Gebiete der ehemaligen DDR bzw. der Bundesrepublik vor 1990 gibt es erhebliche regionale Unterschiede im Sterblichkeitsniveau. Auf Bundesländerebene weist Mecklenburg-Vorpommern in der durchschnittlichen Lebenserwartung bei Geburt einen der niedrigsten Werte auf, bei den Männern sogar den mit Abstand niedrigsten.

Auch auf Kreisebene betrachtet befindet sich mit dem Landkreis Demmin die Region mit der bundesweit höchsten Sterblichkeit in Mecklenburg-Vorpommern. In der Regel wird diese hohe Sterblichkeit auf die Verkehrs- und Alkoholsterblichkeit zurückgeführt. Allerdings wiesen die Bezirke Rostock, Schwerin und vor allem Neubrandenburg schon zu DDR-Zeiten die geringste Lebenserwartung im gesamten damaligen Staatsgebiet auf, was zumindest teilweise gegen diesen Erklärungsansatz spricht.

Regionale Sterblichkeitsunterschiede wurden für das bundesdeutsche Gebiet aber auch bereits für das 19. Jahrhundert nachgewiesen. Interessanterweise scheinen diese sogar eine gewisse Persistenz bis in die Gegenwart aufzuweisen. Bislang ist es jedoch noch nicht gelungen, einen direkten Zusammenhang zwischen regionalen Faktoren und dem Sterblichkeitsniveau herzustellen, der sowohl früher als auch heute für bessere bzw. schlechtere Überlebensbedingungen verantwortlich sein könnte.

Das Ziel des Projekts liegt daher in der Analyse der historischen Sterblichkeitsverhältnisse Mecklenburg-Vorpommerns. Sollte sich auch für die Mecklenburgische Region zeigen, dass die Lebenserwartung bereits in der Vergangenheit im Vergleich zu anderen Gebieten gering war, würde das helfen, die heutigen Gegebenheiten besser zu verstehen.

Da es für die Zeit vor dem 20. Jahrhundert keine der heutigen Bevölkerungsstatistik vergleichbare Datenbasis gibt, kann ein solches Vorhaben nur durch ein Aufarbeiten und Verknüpfen verschiedenster Quellen und Indikatoren durchgeführt werden. Dabei schließen sich die Arbeiten direkt an die im Pilotprojekt Mecklenburg in der demographischen Transition des 18. und 19. Jahrhunderts erfolgten Vorarbeiten an. Dazu werden die Volkszählungsdaten mit entsprechenden Sterbefalldaten, die für einige Jahre vorliegen, in Verbindung gebracht und entsprechend ausgewertet. Für einen Vergleich der Sterblichkeits- und Gesundheitsverhältnisse werden vor allem die medizinisch-topographischen Atlanten ausgewertet, die ebenfalls während des Pilotprojekts aufbereitet und bezüglich ihrer Nutzbarkeit für historisch-demografische Arbeiten analysiert wurden. Darüber hinaus sollen neue Datenquellen erschlossen werden (Kirchenbücher der Stadt Rostock und Begräbnislisten des Alten Friedhofs der Stadt Rostock), die weitere Indikatoren über die Mortalitätsbedingungen der mecklenburgischen Bevölkerung erbringen. Besonders interessant ist dabei die Verknüpfung der Sterblichkeitsentwicklung mit bereits existierenden Ausarbeitungen zu den Wanderungsbewegungen in Mecklenburg, da Auswanderungsregionen in der Regel immer eine höhere Sterblichkeit aufweisen als Zuwanderungsgebiete. Auch hier könnte ein in der Geschichte der Region verankerter Schlüssel für das Verständnis des heutigen Mortalitätsniveaus liegen.

Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Historischen Institut der Universität Rostock.

Projektdauer:

  • 01.01.2009 - 31.12.2010

Projektmitarbeiterin:

  • Christina Westphal
Demographischer Wandel und Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern.

Prognose über die Entwicklung des Übergabe und Nachfolgepotenzials von Handwerksbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern vor dem Hintergrund der regionalen Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2020. Drittmittelprojekt mit den Handwerkskammern Mecklenburg-Vorpommerns.

Das Handwerk mit seinen vielseitigen Wirtschaftsbereichen bildet mit seinen meist kleinen und mittleren Betrieben ein Kernstück der deutschen Wirtschaft. Dabei weist das Handwerk gegenüber der Industrie eine Vielzahl von strukturellen Besonderheiten auf, die es für eine spezifische Regionalpolitik interessant machen. Mit seiner regionalen Verankerung und Orientierung, ist das Handwerk ein wesentlicher und relativ stabiler Bestandteil regionaler Wirtschaftskreisläufe. Als Nachfrager von Arbeitspersonal ist das Handwerk insbesondere im ländlichen Raum und in Regionen mit geringer Industriedichte einer der wichtigsten Arbeitgeber.

Die zukünftigen Herausforderungen für das Handwerk lassen sich in folgenden Punkten zusammenfassen:

  • veränderte Wettbewerbsfaktoren durch den partiellen Wegfall des Meisterzwangs und damit neue Zugangskriterien zu den unterschiedlichen Gewerken
  • veränderte Wettbewerbsfaktoren und Wettbewerbsdruck durch die Niederlassungsfreiheit in der EU
  • technologiegetriebene Transformationsprozesse von handwerklicher Fertigung zu serieller Produktion
  • der Übergang von konventionellen Handwerk zum Dienstleistungsmanagement
  • wettbewerbsbedingte Zusammenschlüsse, um mehrere Gewerke aus einer Hand anbieten zu können
  • veränderte Qualitätsanforderungen der Kundschaft
  • demografisch bedingte Veränderungen in der Anbieter- und Nachfragestruktur

Für das Handwerk in Gesellschaften mit einem ansteigenden Durchschnittsalter gewinnt die Kenntnis demografischer Strukturen im unternehmerischen Markt- und Aktionsumfeld zunehmend an Bedeutung. Die Marktentwicklung, das Kunden- und Arbeitskräftepotential aber auch die zukünftige Unternehmensübergabe müssen vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung neu bewertet werden. Die Marktchancen werden sich durch den demografischen Wandel regionalspezifisch nachhaltig verändern. Dies wird in bestimmten Regionen zu sinkender Nachfrage führen, der in anderen Regionen wachsende Nachfrage gegenübersteht.

Mikro- und makroökonomisch relevant ist das Thema der Unternehmensnachfolge vor allem unter dem Aspekt der bestmöglichen Nutzung von Ressourcen. Im Falle der Schließung eines Unternehmens kann es zu Vergeudung von Ressourcen kommen, da Arbeitsplätze verloren gehen, und der Wert von Vermögensbestandteilen des betroffenen Unternehmens sinkt. Viele bestehende Arbeitsplätze könnten durch die Bewältigung der Unternehmensnachfolge gesichert werden. Regional betrachtet ist dies vor allem in peripheren Regionen bzw. Grenzregionen, in denen die Arbeiternehmer im Falle des Scheiterns der Unternehmensnachfolge beim Arbeitgeber nicht zu anderen Arbeitgebern „wechseln“ können, von grundlegender Bedeutung.

Als spezifische Besonderheiten und Rahmenbedingungen bei Unternehmensübergabe im Handwerk ist bekannt, dass:

  • Unternehmen vergleichsweise klein und oft nach dem Ausscheiden des Inhabers nicht übergabefähig sind
  • die stark eigentümergeprägten Geschäftsabläufe die Übergabe an Dritte erschweren
  • die notwendigen strukturellen Veränderungen zu einem wesentlichen Teil über die Schließung und Neugründung von Unternehmen führen, während in der Industrie eher eine Neustrukturierung bestehender Unternehmen erfolgt

Ziel der Studie ist es, zu untersuchen, inwiefern die demografische Entwicklung Auswirkungen auf das Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern hat. Dabei steht die regionale und sektorale Betrachtung der Handwerkswirtschaft im Zentrum dieser Untersuchung.

Die Bevölkerungsentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern nimmt sich regional sehr unterschiedlich aus, was nicht ohne Folgen für die Nachfrage nach Handwerksleistungen wie auch den Arbeitsmarkt bleibt. Schwerpunkte der Untersuchung sollen dabei die Fragen nach der Entwicklung des zukünftigen Betriebsbestandes sowie des zukünftigen Nachfolge- und Übergabepotentials sein. Auf Grund der kleinteiligen Unternehmensgrößenstruktur in Mecklenburg-Vorpommern sowie der rechtlichen Rahmenbedingungen, wird sich der Übergabeprozess in den einzelnen Wirtschaftsbereichen und Regionen unterscheiden. Am Ende der Untersuchung sollen Aussagen über die demografischen Auswirkungen auf die Anbieterseite aber auch Nachfrageseite in Bezug auf zukünftige Unternehmensübergaben im Handwerk in Mecklenburg-Vorpommern getroffen werden.

  1. Insbesondere sollen der Betriebsbestand sowie das Übergabe- und Nachfolgepotenzial bis zum Jahr 2020 prognostiziert werden
  2. Gleichzeitig sollen Faktoren und Rahmenbedingungen ermittelt und beurteilt werden, die den Übergabeprozess beeinflussen. Dabei ist insbesondere der Vorbereitungsstand auf den demografischen Wandel zu berücksichtigen
  3. Zu berücksichtigen sind außerdem Marktchancen für Handwerksbetriebe im Zusammenhang mit der demografisch alternden Gesellschaft
  4. Schließlich sollen Maßnahmen und Unterstützungsangebote erfasst und im Gesamtkontext beurteilt werden mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen für die Zukunft abzuleiten

Projektleiter:

  • Dipl.-Demogr. Thomas Salzmann

Projektmitarbeiterin:

  • Christina Westphal
DemoNet: The European Observatory on the Social Situation. (DE)

DemoNet, von der Europäische Kommission (EC)als ein Instrument zur Beobachtung der sozialen Situation eingerichtet, ist eine internationale Gruppe von Forscherteams, die in Abstimmung mit der EC die Berichterstattung zu sozio-ökonomischen und demografischen Entwicklungen in der Europäischen Union durchführt. Die Arbeit der Teams ist in einem Demografischen Netzwerk organisiert, wovon sich der Name des Projektes ableitet: DemoNet.

Auf Basis eines Arbeitsprogramms, das mit der Europäischen Kommission jährlich abgestimmt wird, bezieht sich die hauptsächliche Arbeit der Teams auf folgende Punkte: (1) Analyse der wichtigsten vergleichbaren EU-Datenquellen sowie Beobachtung und Darstellung der sozialen und demografischen Trends in Bezug auf Fertilität, Familienstruktur, Haushaltszusammensetzung, Morbidität, Mortalität und Migration (2) Bereitstellung von Politik relevanten Analysen und Beurteilung von Politiken (3) Erarbeitung methodologischer Artikel und (4) Darstellung der Schlüsselergebnisse in einem jährlichen Report.

Die Forschergruppen analysieren die sozio-ökonomischen und kulturellen Hauptfaktoren der sozialen und demografischen Trends sowie deren zukünftige Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt, das Wachstum, das soziale Sicherungs- und Pflegesystem, das Wohnungswesen, auf die regionale (sowohl städtisch als auch ländlich) Entwicklung und die Umwelt. Eine besondere Betonung erhält die Vorhersage von Trends und deren Auswirkungen auf Politiken unter Berücksichtigung der zukünftigen Kohortengrößen, Bildungsniveaus, Beschäftigung, Gesundheitsstatus sowie Einstellungen, Werten und Lebensstilen.

Das Team des Rostocker Zentrums hat die Aufgabe eine Reihe von Mortaliätsindikatoren sowie den Rostocker Index zu berechnen. Dieser Indikator setzt die erwerbstätigen und nicht erwerbstätigen Bevölkerungsgruppen in ein Verhältnis. Ein weiterer Beitrag wird durch Politik relevante Analysen vom Rostocker Zentrum geleistet. Dabei wird zum Thema „Bevölkerungsalterung und bevölkerungsbezogene Politiken“ untersucht, wie stark Präferenzen für alters- und bevölkerungsbezogene soziale Politiken (wie z.B. Familientransfers und Renten) von demografischen Eigenschaften, im Besonderen von Alter und Elternschaft, abhängen. Neuere Studien, die auf Basis des Population and Policy Acceptance Survey (PPAS 2003) und des Generations and Gender Survey (GGS 2005) durchgeführt wurden, haben für Deutschland gezeigt, dass es deutliche Effekte von Alter und Elternschaft auf die Präferenz einer Reihe von Familien- und Rentenpolitiken gibt. Danach bevorzugen ältere und kinderlose Bürger eher die Politiken, die einen finanziellen Transfer in Richtung der älteren Bevölkerung vorsehen. Diese Analysen sollen auf Basis des PPAS und GGS auf andere Europäische Länder ausgeweitet und mit den deutschen Ergebnissen verglichen werden.

EU-Hauptvertragspartner:

  • Netherlands Interdisciplinary Demographic Institute (NIDI)

Partnerinstitute:

  • Rostock Centre for Demographic Change (RCDC)
  • Institut National Etudes Demographiques (INED)
  • Vienna Institute of Demography (VID)

Projektdauer - Rostocker Zentrum:

  • 01.01.2009 - 31.12.2009

Projektmitarbeiterin:

  • Dipl. Demogr. Elena Muth
DemoNet: The European Observatory on the Social Situation. (EN)

The European Observatory on the Social Situation is a group of research teams, established and managed by the European Commission with the aim of improving its capacity to monitor socio-economic and demographic developments in the European Union. These teams act in a Demographic Network which gives the project the name DemoNet.

On the basis of an annual work programme agreed with the European Commission the overall task of the contracted research teams will be: (i) to monitor social and demographic trends including fertility, family structure and household composition, morbidity, mortality, and migration by analyzing the main EU comparative data sources; (ii) to provide policy relevant analysis and to evaluate policies; (iii) to provide methodological papers, and (iv) to monitor key research findings in an annual report.

The teams analyse the main socio-economic and cultural drivers of the social and demographic trends as well as their future implications for labour markets and growth, social protection and care systems, housing, regional (including urban and rural) development and the environment. A particular emphasis will be put on projecting trends and their implications for policies considering future cohort sizes, education levels, occupations, health status and possibly attitudes, values and life styles.

The task of the researchers of the Rostock Center is to calculate several indicators of mortality considering different ages (0-1, 15, 60, 80) like life expectancies and standardized mortality rates for the European countries. Further it contributes to the analysis of ageing indicators by calculating for all EU-countries a dependency ratio that takes the labour force participation into account.

Policy relevant analysis will be done by the Rostock Center on the topic of “Population ageing and the acceptance of population-related policies”. The main aim is to examine to what extent preferences for age- and population-related social policies (such as family transfers or pensions) depend on demographic characteristics, especially age and parenthood, using the newest and best data available. Based on the Population and Policy Acceptance Survey (PPAS 2003) as well as the Generations and Gender Survey (GGS 2005), new studies were able to identify significant effects of age and parenthood on preferences toward a range of family and pension policies in the case of Germany, with older and childless people being more in favour of transfers toward the old. This analysis will be extended and compares the German findings with the situation in a range of other European countries, making use of the international scope of the two surveys PPAS and GGS. 

EU-Main Contractor:

  • Netherlands Interdisciplinary Demographic Institute (NIDI)

Partner Institutes:

  • Institut National Etudes Demographiques (INED)
  • Vienna Institute of Demography (VID)
  • Rostock Centre for Demographic Change (RCDC)

Duration - Rostock Center:

  • 01.01.2009 - 31.12.2009

Project Member:

  • Dipl. Demogr. Elena Muth
Der Einfluss früher Lebensumstände auf die Sterblichkeit im hohen Alter.

Wann wird die Sterblichkeit von Erwachsenen festgelegt? In-utero, während Kindheit und Jugend, oder im Erwachsenenalter? Eine einflussreiche, jedoch kontroversielle Theorie behauptet, dass die Ernährung der Mutter sowie Infektionserkrankungen während der Schwangerschaft der Mutter zu einem erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko im späteren Leben führen. Dem wird entgegengehalten, dass ungünstige Entwicklungsbedingen in-utero nur der Anfang einer kontinuierlichen lebenslangen Benachteiligung sein können. 

Der Geburtsmonat könnte mehr Licht in diese Debatte bringen. Der Geburtsmonat ist ein Indikator für saisonal schwankende Umweltfaktoren zur Zeit der Geburt. Der Geburtsmonat bietet keine Deutungsmöglichkeiten für den weiteren Verlauf des Lebens. Mortalitätsunterschiede nach dem Geburtsmonat legen daher nahe, dass das Risiko chronischer Erkrankungen im späteren Leben von den allerersten Lebensmomenten an beeinflusst wird und dass dieser Einfluss unabhängig von anderen Lebensverlaufsfaktoren ist.

Unterschiede in der Lebensspanne nach Geburtsmonat sind in Australien, Österreich, Dänemark und den Vereinigten Staaten aufgezeigt worden. Im Vergleich mit der nördlichen Hemisphäre ist die Geburtsmonatsstruktur in Australien um ein halbes Jahr verschoben. Die maximalen Unterschiede reichen von 0,41 Jahren in Dänemark und 0,73 Jahren in Österreich. Bei Migranten spiegelt die Geburtsmonatsstruktur den Geburts- und nicht den Wohnort wider. Ein Vergleich der Geburtsmonatsstruktur der dänischen Kindersterblichkeit in den Jahren 1911 bis 1915 und der Sterblichkeit bei über Fünfzigjährigen zeigt, das diese stark positiv korrelieren. Die Frühlingsgeborenen haben sowohl im ersten Lebensjahr als auch im Alter von 50+ Jahren ein erhöhtes Mortalitätsrisiko. Diese Korrelation legt nahe, dass jene saisonalen Faktoren, die für die Kindersterblichkeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts verantwortlich sind, auch zu einer erhöhten Sterblichkeit im späteren Leben führen. Historisch gesehen beeinflussten vor allem saisonal auftretende Infektionserkrankungen in Zusammenhang mit Nichtstillen und Abstillen das absolute Niveau und das saisonale Muster der Säuglingssterblichkeit. So mag das Nichtstillen bzw. Abstillen der im Frühjahr geborenen Kinder während der heißesten Jahreszeit zu vermehrten Infektion im Magen-Darm-Trakt geführt haben. Ein großer Prozentsatz der Säuglinge starb an diesen Infektionen, die Überlebenden könnten in ihrer physiologischen Entwicklung langfristig geschwächt worden sein.

Projektmitarbeiter:

  • Dipl.-Demogr. Elena Muth
  • Dipl.-Demogr. Anne Kruse
  • Christina Westphal, M.A.

Studentische Hilfskräfte:

  • Anne Schulz
  • Marleen Toch

Publikationen:

  • The Late Life Legacy of Very Early Life (Online Monographie)
  • Doblhammer G., Vaupel J.W. "Life span depends on month of birth", Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America, 98:5, 2934-2939 (2001).
EHLEIS: European Health Life Expectancy Information System.

Europas Bevölkerung altert - schon heute zählt sie zu einer der weltweit ältesten. Die vor allem durch eine gestiegene Lebenserwartung fortschreitende Bevölkerungsalterung stellt die Mitgliedsstaaten der EU vor gesellschaftliche und politische Herausforderungen. Jedoch ist das Messinstrument 'Lebenserwartung' als alleiniger Indikator für Bevölkerungsalterung nicht länger ausreichend. Vielmehr ist sowohl die Politik als auch die Gesellschaft mehr an der Lebensqualität interessiert - also ob die gewonnenen Lebensjahre in Gesundheit oder Krankheit verbracht werden. Vom Standpunkt einer Planungsperspektive ist es wichtig zu wissen, ob die Lebenserwartung in Gesundheit stärker oder weniger stark ansteigen wird als die Lebenserwartung per se. In diesem Zusammenhang wurde der neue EU-Strukturindikator "Healthy Life Years" (HLY) entwickelt, welcher die Lebenserwartung in Gesundheit abbildet.

Die Ziele des EHLEIS Projektes lassen sich in vier Module einteilen: Datenbanken, Monitoring, neue Forschungsansätze und Ausbildung. Das Rostocker Zentrum ist am EHLEIS - Projekt im Rahmen des Ausbildungsmoduls beteilt. Hierbei obliegt es dem Rostocker Zentrum einen Trainingsworkshop zum Thema 'Lebenserwartung in Gesundheit' für Mitglieder der neuen EU-Mitgliedsstaaten anzubieten, um den sicheren Umgang mit neuen Messinstrumenten und Werkzeugen (insbesondere HLY) zu gewährleisten.

Laufzeit:

  • 2007 - 2010

Förderung:

  • 6. EU-Forschungsrahmenprogramm

Beteiligte:

  • UROS - Universität Rostock (Rostocker Zentrum)
  • ULEICS - University of Leicester
  • INED - Institut National d'Etudes Démographiques
  • IPH - Scientific Institute of Public Health
  • ERASMUS MC - Erasmus Universitair Medisch Centrum Rotterdam
  • CRLC - Centre Ressources pour Lésés Cérébraux
  • Prf UK - Karlova University in Prague

Projektmitarbeiter:

  • Dipl.-Demogr. Anne Kruse 

WWW:

European Divergence and Convergence in Causes of Death.

In den letzten 40 Jahren gab es zwischen Ost- und Westeuropa erhebliche Unterschiede in der Lebenserwartung. Das von der DFG finanzierte Projekt "European Divergence and Convergence in Causes of Death" zielt darauf ab, neue Daten für Trends in den Todesursachen bereitzustellen und untersucht den Zusammenhang zwischen Gesundheitspolitik und unterschiedlichen Mortalitätstrends.

Das Projekt besteht aus vier Teilen:

  1. Die Analyse der "Gesundheitskrise" in der ehemaligen USSR soll vervollständigt und um die osteuropäischen Staaten Ukraine, Weißrussland und Moldawien erweitert werden.
  2. Deutschland eignet sich als hervorragendes Beispiel um Unterschiede in den Gesundheitstrends zwischen Ost- und Westdeutschland vor und nach der Wiedervereinigung zu illustrieren. Um die Vergleichbarkeit zwischen beiden deutschen Staaten zu gewährleisten, sollen die Todesursachenstatistiken beider Teile harmonisiert und eine zusammenhängende Datensammlung ab 1960 bereitgestellt werden.
  3. Es werden Mortalitätsunterschiede über einen Zeitraum von 40 Jahren für 100 russische Gebiete nach Todesursachen sowie gegenwärtige sozio-kulturelle Ungleichheiten in Litauen betrachtet.
  4. Schließlich sollen die rekonstruierten Zeitreihen mit sozio-ökonomischen Indikatoren und effektiven Gesundheitspolitiken zusammengeführt werden und dienen somit als Basis zur Gewinnung neuer Erkenntnisse über Gesundheitsübergänge und zur Neubewertung der Reliabilität des Divergenz-Konvergenz Konzeptes.

Projektmitarbeiter:

  • Pavel Grigoriev
FELICIE: Zukünftige Lebensbedingungen älterer Menschen in Europa.

FELICIE: Zukünftige Lebensbedingungen älterer Menschen in Europa: Wer wird die Pflege übernehmen?

Ziel des FELICIE-Projektes, dass von 2003 bis 2006 von der Europäischen Union im 5. Rahmenprogramm "Quality of life" gefördert wurde, war es, die Lebensumstände von über 75-jährigen Menschen in Europa für die nächsten dreißig Jahre vorherszusagen. Werden sie allein oder mit ihrem Partner leben, bei ihren erwachsenen Kindern oder in institutionellen Einrichtungen? Die Antworten auf diese Fragen ergeben sich aus einer Abschätzung ihrer Bedürfnisse mittels Evaluierung des zukünftigen Bedarfs nach Pflegeheimen und formeller und informeller häuslicher Unterstützung.

Wichtigster Faktor für ein unabhängiges Leben ist die Gesundheit. Die Anzahl der pflegebedürftigen Personen wird durch die Bevölkerungsalterung weiter ansteigen, ungeachtet dessen, ob die altersspezifische Gesundheit gleich bleibt oder sich weiter verbessert. Dieser Bevölkerungseffekt des Anstiegs der pflegebedürftigen Personen bei gleich bleibender altersspezifischer Gesundheit ist in Abbildung 1 für Deutschland dargestellt. Gleichzeitig verändern sich die Familienverhältnisse der älteren Bevölkerung. Die zukünftigen Pflegebedürftigen werden bis zum Jahr 2030 häufiger mit einem Partner zusammen leben und zu einem geringen Anteil kinderlos sein, als dies heute der Fall ist. Somit steigt das Potential, zu Hause gepflegt zu werden. Jedoch spielen die Bereitschaft zur Pflege und die Vereinbarkeit von Pflege, Familie und Beruf eine entscheidende Rolle. Viele Partnerinnen und Töchter – die Hauptpflegepersonen – werden in Zukunft stärker in den Arbeitsmarkt eingebunden sein. Die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und häuslicher Pflege muss durch die Pflegeversicherung und weitere sozialpolitische Unterstützungsmaßnahmen stärker ausgebaut werden.

Die generelle Leitung des FELICIE-Projekts oblag dem Institut National dÉtudes Démographiques (INED) in Paris. Die Partnerschaft bestand zwischen dem INED, der Université Catholique de Louvain, der London School of Health and Tropical Medicine, der London School of Economics and Political Science, den Universitäten von Florenz, Helsinki, Lissabon und Prag, dem Netherlands Interdisciplinary Demographic Institute (NIDI), der Fondation Nationale de Gérontoloie, und dem Max Planck Institut für Demographische Forschung in Rostock.

Die Hauptaufgabe des MPIDR im FELICIE-Projekt lag in der Analyse der Gesundheitsentwicklung älterer Menschen in Europa. 

Projektmitarbeiterin:

  • Uta Ziegler

Publikationen:

  • Doblhammer, G.; Ziegler, U. (2006), Future Elderly Living Conditions In Europe: Demographic Aspects. in: G. M. Backes, V. Lasch, K. Reimann (Eds.), Gender, Health and Ageing. European Perspectives on Life Course, Health Issues and Social Challenges. Aus der Reihe: Alter(n) und Gesellschaft Bd. 13.
  • Doblhammer, G. Westphal, C., Ziegler, U. (2006) Pflegende Familienangehörige brauchen mehr Unterstützung - Bedarfsprognosen zeigen einen Anstieg häuslichen Pflegepotenzials in Deutschland bis 2030. Demografische Forschung aus Erster Hand, Jahrgang 3, Nr.4/2006
  • Gaymu, J.; Delbès, C.; Springer, S.; Binet, A.; Désesquelles, A.; Kalogirou, S.; Ziegler, U. (2006) Determinants of the living arrangements of older people in Europe. Eur J Population (2006) 22:241-262
  • Ziegler, U.; Doblhammer, G. (2007) Geschlechterdisparitäten in der familiären Lebenssituation Älterer und ihre Auswirkungen auf den zukünftigen häuslichen und institutionellen Pflegebedarf, Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, 24.Jg, Heft 2+3.
  • Ziegler, U.; Doblhammer, G. (2005), Steigende Lebenserwartung geht mit besserer Gesundheit einher: Risiko der Pflegebedürftigkeit in Deutschland sinkt. Demografische Forschung Aus Erster Hand, 2:1, 1-2.

Working Papers

Lebenserwartung in Deutschland. (DE)

Trends, Prognose, Risikofaktoren und der Einfluss ausgewählter Medizininnovationen.

Drittmittelprojekt mit dem Verband forschender Arzneimittelhersteller e.V., durchgeführt am Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels.

In den letzten 120 Jahren ist die Lebenserwartung in Deutschland um durchschnittlich 44 Jahre angestiegen. Dieser bemerkenswerte Anstieg hat vielfältige Ursachen. Neben Veränderungen des individuellen Verhaltens und der Entwicklung eines verstärkten Gesundheitsbewusstseins haben auch medizinische und technische Entwicklungen, insbesondere medizinische Innovationen und Entwicklungen im Bereich der Arzneimittelindustrie, einen Beitrag zum Rückgang der Sterblichkeit geleistet.

Das vom Verband forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA) in Auftrag gegebene Projekt besteht aus mehreren Modulen. Modul 1 gibt einen Überblick über die Entwicklung der Lebenserwartung in Deutschland im internationalen und regionalen Vergleich sowie über Lebenserwartungsprognosen der deutschen Bevölkerung bis zum Jahr 2050. In Modul 2 wird die Sterblichkeit nach ausgewählten Todesursachen von 1982 bis 2006 untersucht. Kern dieses Moduls ist die Ermittlung des Beitrags einzelner Todesursachen am Zugewinn von Lebensjahren für die Zeiträume 1982-1997 und 1998-2006 mittels der Methode der Dekomposition. Anschließend werden die Trends in der Sterblichkeit einzelner ausgewählter Todesursachen in Zusammenhang mit medizinischen Innovationen, insbesondere Medikation, dargestellt. Der Fokus liegt dabei auf den Haupttodesursachen in Deutschland und auf Todesursachen in deren Bereich in den letzten zwei Jahrzehnten bedeutende Fortschritte in Medizin, Technik und Wissenschaft erzielt wurden. Inhalt des 3. Moduls ist die Identifizierung der wichtigsten Risikofaktoren der Sterblichkeit und Darstellung sozialer Differenzen in der Lebenserwartung mittels Analyse der Daten des deutschen Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und Literaturrecherche. Die Effektgrößen der Risikofaktoren dienen gleichzeitig als Inputdaten für ein Online Tool zur Berechnung der Lebenserwartung unter Berücksichtigung von sozio-demografischen Charakteristika und Lebensstilfaktoren.

Auf den Projektbericht kann über das Informationsportal des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller zugegriffen werden:

Projektleiter:

  • Gabriele Doblhammer-Reiter

Projektmitarbeiter:

  • Elena Muth
  • Anne Kruse

Projektdauer:

  • 05/2008 - 09/2008

Publikationen:

  • Doblhammer, G.; Muth, E.; Kruse, A. (2008): Lebenserwartung in Deutschland: Trends, Prognose, Risikofaktoren und der Einfluss ausgewählter Medizininnovationen; Projektbericht für den Verband forschender Arzneimittelhersteller, Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels, Rostock.
  • Muth, E.; Kruse, A.; Doblhammer, G. (2008): Was das Leben Jahre kostet. Verhalten und soziale Bedingungen beeinflussen die Lebenserwartung von Älteren. Demografische Forschung aus Erster Hand 5(3), 1-2.
Lebenserwartung in Deutschland. (EN)

Trends, Prognose, Risikofaktoren und der Einfluss ausgewählter Medizininnovationen.

A project funded by the German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies, conducted at the Rostock Center for the Study of Demographic Change.Life expectancy in Germany: Trends, forecasts, risk factors and the impact of selected medical innovationsLife expectancy in Germany has increased by about 44 years in the last 120 years. This significant increase has several reasons. Changes in individual behavior and an accentuated awareness of health behavior have affected this trend. However, the medical and technological progress, especially medical innovations in the pharmaceutical industry, also has an impact on the decreased mortality.The aim of this project, which has been funded by the German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies, is to describe trends in life expectancy against this background. The first module gives an overview over the development of life expectancy in Germany with regional and international comparison for past and future trends up to the year 2050. A second module analyses cause-specific mortality for a selected group of causes of death for the period 1982-2006. Special focus is set on the decomposition of mortality trends and the specific contribution of these causes of death to the increase of life expectancy for the periods 1982-1997 and 1998-2006. Subsequently, trends in cause-specific mortality are depicted in connection to medical and pharmaceutical innovations. There, the focus is set on the main causes of death in Germany and those causes that are accompanied by a significant progress in medicine, technology and science. The third part of the project aims to identify main risk factors of mortality and to present social differences in life expectancy. This is achieved by analyzing the data of the German Socio-economic Panel (SOEP) supplemented by results from the literature. The obtained results serve as input for the implementation of an online tool for calculating individual remaining life expectancy by considering socio-demographic characters and life style factors.

The final report of the project can be downloaded at:

Project Management:

  • Gabriele Doblhammer-Reiter

Project Members:

  • Elena Muth
  • Anne Kruse

Duration:

  • 05/2008 - 09/2008

Publications:

  • Doblhammer, G.; Muth, E.; Kruse, A. (2008): Lebenserwartung in Deutschland: Trends, Prognose, Risikofaktoren und der Einfluss ausgewählter Medizininnovationen; Projektbericht für den Verband forschender Arzneimittelhersteller, Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels, Rostock.
  • Muth, E.; Kruse, A.; Doblhammer, G. (2008): Was das Leben Jahre kostet. Verhalten und soziale Bedingungen beeinflussen die Lebenserwartung von Älteren. Demografische Forschung aus Erster Hand 5(3), 1-2.
MAGGIE: Major AGeing and Gender Issues in Europe.

Das durch das 6. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission finanzierte Projekt identifiziert und analysiert Indikatoren der Lebensqualität im Alter mit einem Schwerpunkt auf geschlechterbezogene Unterschiede und deren Faktoren. Für eine Prognose geschlechterspezifischer Unterschiede und eine Evaluation von Maßnahmen zu deren Reduzierung werden aktuell alte Kohorten (die, angesichts der Heterogenität der Lebensumstände in höherem Alter, in Altersgruppen unterteilt werden) und solche, die in den nächsten 25 Jahren ein hohes Alter erreichen werden (bezogen auf die Situation der über Vierzigjährigen im Jahr 2005) betrachtet. Die Lebensqualität im Alter wird zumeist über die Indikatoren Gesundheit, wirtschaftliche Ressourcen, Familiensituation und soziale Integration gemessen. Für jedes dieser Maße werden objektive Indikatoren der persönlichen Wahrnehmung der Lebenssituation einer Person gegenübergestellt. Es wird argumentiert, dass sich die stärksten Faktoren von Geschlechterkonflikten im Lebenslauf des Einzelnen finden lassen - speziell darin, wie berufliche Karriere und Familienleben in Einklang gebracht wurden; aber auch in der Art des Erlebens bedeutender Ereignisse wie Ruhestand, Witwenschaft, gesundheitlicher Verschleiß und Umzug in Altersruhesitze. Mittels statistischer Methoden der Event-History-Analyse, soll der Einfluss dieser Faktoren zeigen. Geschlechterspezifische Unterschiede in der Lebensqualität werden durch den sozio-kulturellen Kontext geformt (Wohlfahrtsstaat, Wirtschaftsbedingungen, normatives Klima). Politik, sowohl auf nationaler, als auch auf EU-Ebene, spielt hier eine zentrale Rolle. International vergleichende Analysen soll diese Mechanismen nachweisen. Die Studien basieren auf internationalen komparativen Surveys, die sowohl Anhaltspunkte für das Wohlbefinden der Befragten, als auch Aufschluss über deren Lebenslauf geben. Für überregionale Analysen werden Kontextinformationen gesammelt. Ein Konsortium aus neun Teams, die zur Zeit alle in FELICIE (Future Elderly Living Conditions in Europe), einem FP5 Forschungsprojekt aktiv sind, bearbeitet dieses Projekt. Das Team der Universität Rostock besteht aus Prof. Dr. Gabriele Doblhammer und Prof. Dr. Marc Luy. Start des Projektes war im September 2006. Voraussichtliche Laufzeit: 3 Jahre.

Projektmitarbeiter:

  • Dipl.-Demogr. Elena Muth

WWW:

Mecklenburg in der demographischen Transition des 18. und 19. Jahrhunderts.

Mecklenburg-Vorpommern gehört in den nächsten Jahrzehnten zu den am stärksten alternden Regionen Deutschlands. Es wird daher oft als Laboratorium bezeichnet, in dem die mit der Bevölkerungsalterung verbundenen Probleme früher und stärker auftreten. Beruhen die heutigen demographischen Strukturen und zukünftigen Trends Mecklenburg-Vorpommerns auch auf seiner Vergangenheit oder sind sie ausschließlich das Ergebnis gegenwärtiger (sozial) politischer und ökonomischer Faktoren. Der Ansatz des Forschungsprojekts besteht in der Analyse und Interpretation des demographischen Wandels in Mecklenburg in einer breiten historischen Perspektive seit dem Ende des 18. Jahrhunderts.

Das Pilotprojekt will damit beginnen, eine - zunächst vor allem regional bezogene - historisch-demographische Forschung in Rostock zu etablieren, die in einer intensiven, interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Geschichtswissenschaft und Demographie sowie Siedlungs- und Bauforschung bestehen wird. Konkret sollen innerhalb des Antragszeitraums drei Teilbereiche bearbeitet werden. (1) Es soll ein Internetportal "Historische Demographie" aufgebaut werden, in dem zum einen die erarbeiteten Projektergebnisse veröffentlicht werden, und das zum anderen kontinuierlich zu einem Knotenpunkt für historisch-demographische Forschungen in Nord- und Mitteleuropa weiterentwickelt wird. (2) Es sollen die Informationen zu ca. 70.000 Mecklenburgern aus der ersten Volkszählung im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin des Jahres 1819 in Datenbanken übertragen, über das Internet zugänglich gemacht, regional vergleichend ausgewertet und in einem Historischen Informationssystem aufbereitet werden. (3) Es sollen Konzepte für eine langfristige Etablierung der Historischen Demographie in Rostock entwickelt werden. Hierzu werden die internationale Forschung aufgearbeitet, die regionale Quellenlage recherchiert, mittel- und langfristige Forschungsinteressen formuliert und nationale und internationale Kooperationspartner gesucht.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit des Historischen Instituts/ des Arbeitsbereiches Multimedia und Datenverarbeitung der Universität Rostock, des Rostocker Zentrums zur Erforschung des demographischen Wandels und der Hochschule Wismar in Kooperation mit dem Landesarchiv Schwerin, dem Stadtarchiv Schwerin und weiteren Wissenschaftlern durchgeführt. Es bestehen bereits konkrete Vorarbeiten; vor allem sind bereits Daten aus der Volkszählung 1819 für die Städte Rostock, Wismar und Schwerin eingegeben. In den sieben Monaten des Antragszeitraums sollen neben einem Projektkoordinator, studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte zur Dateneingabe, technische Mitarbeiter zur Entwicklung des Internetportals und des Geoinformationssystems sowie wissenschaftliche Mitarbeiter zu ersten Analysen und zur Konzeption von weiterführenden Forschungsprojekten beschäftigt werden.

Projektleiter:

  • Dr. Rembrandt Scholz

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MIC/MAC: Bridging the Micro-Macro Gap in Population Forecasting.

Das Ziel von MicMac ist die Entwicklung einer benutzerfreundlichen Software zum Messen und zur Prognose von Bevölkerungsentwicklungen. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die Anwendung in der Politikberatung im Bereich Gesundheits- und Rentenwesen gelegt werden. Ergebnis des Projektes werden Algorithmen und eine benutzerfreundliche Oberfläche zur Prognose von Fertilität und Lebensformen, Mortalität und Morbidität sowie Migration und Bildung sein. Das Projekt wird durch die Europäische Kommission im Rahmen des 6. Forschungsprogrammes gefördert. Die Laufzeit beträgt 1. Juni 2005 bis 31. Mai 2009. Das Projekt wird durch das Netherlands Interdisciplinary Demographic Institute (NIDI) koordiniert.

Die Gruppe um Prof. Dr. Doblhammer hat ihren Beitrag zu Beginn der Laufzeit des Projektes geleistet. Dieser ist Voraussetzung für weitere Analysen. Erarbeitet wurde ein systematischer Literaturüberblick in dem der Einfluss von Alter, Geschlecht, Bildung, Familienstand, Adiposität und Rauchen auf Gesundheitsübergänge zwischen Gesundheit, altersbedingter Pflegebedürftigkeit und Mortalität dargestellt wird. Dazu wurden Ergebnisse von Studien, die den Einfluss eben dieser Einflussfaktoren auf Pflegebedürftigkeit und/oder auf Mortalität untersucht haben, zusammengetragen und mit Hilfe einer Meta-Analyse ausgewertet. (In der Abbildung ist beispielhaft das Risiko von Frauen pflegebedürftig zu werden im Vergleich zu Männern dargestellt.)

Die gewonnenen Ergebnisse, die das Gesamtbild des aktuellen Wissenstands zusammenfassen, dienen den Kooperationspartnern der Erasmus Universität in Rotterdam als Richtwert für weitere Analysen, in denen Altersprofile von Ereignissen unter Einfluss der genannten Risikofaktoren für illustrative Prognosen erstellt werden. Weiterhin wurden in Rostock zwei Literaturüberblicke über die Trends und die zukünftigen Trends in der Morbidität und Mortalität in Europa erarbeitet.

Projektmitarbeiter:

  • Dipl.-Demogr. Elena Muth

Projektberichte:

Reproduktion und Langlebigkeit.

Eine führende Theorie über die evolutionäre Entwicklung des Alterungsprozesses betont, dass Ressourcen entweder auf Aufrechterhaltung der Körperfunktionen oder auf Reproduktion ausgerichtet werden müssen. Experimente weisen auf einen trade-off zwischen Reproduktion und Langlebigkeit bei nicht menschlichen Arten hin. Dieser trade-off basiert in der evolutionären Strategie der Nachwuchs(=Fitness)maximierung.

Im Gegensatz zu nicht menschlichen Arten leben Menschen in komplexen sozialen und kulturellen Milieus, die das evolutionäre Verhältnis zwischen Reproduktion und Langlebigkeit überlagern. Weiterhin können soziales und kulturelles Umfeld zu einem trade-off zwischen Fertilität und Langlebigkeit führen, der nichts mit Evolutionsstrategie zu tun hat. Wenn es Reproduktionskosten bei Menschen geben sollte, müssten sie daher in Population mit natürlicher hoher Fertilität und hoher Mortalität am stärksten sein. Historische Demographen definieren Populationen mit natürlicher Fertilität über nicht paritätsspezifisches Fertilitätsverhalten. In anderen Worten: das reproduktive Verhalten ist weitgehend unabhängig von der Anzahl der Kinder. Die Hauptdeterminante der Fertilität ist damit Fekundität.

In gegenwärtigen Populationen findet sich zumeist eine U-förmige Beziehung zwischen Parität und Langlebigkeit. Eine Studie auf der Basis von Bevölkerungsdaten für England & Wales und Österreich zeigt, dass kinderlose Frauen und Frauen mit vier oder mehr Kindern ein höheres Sterberisiko im Alter 50+ aufweisen. Eine Geburt vor dem 20. Lebensjahr erhöht die Sterblichkeit im höheren Alter, eine Geburt nach dem Erreichen des 40. Lebensjahres reduziert die Mortalität. Die Auswirkung der Reproduktionsbiographie einer Frau auf ihre Lebenserwartung ist jedoch gering verglichen mit dem Einfluss ihres Bildungsgrades oder Familienstandes.

Der empirische Zusammenhang zwischen Reproduktion und Langlebigkeit kann durch den Einfluss der Gesundheitsselektion verfälscht werden. In Bevölkerungen mit natürlicher Fertilität haben Frauen mit starker Konstitution (frailty) generell mehr Kinder und eine höhere Lebenserwartung unabhängig von einem möglichen trade-off zwischen Langlebigkeit und Reproduktion. Eine auf Hollingsworth's Genealogie des britischen Adels basierende Studie zeigt, dass die Beziehung zwischen Fertilität und Langlebigkeit in Populationen mit natürlicher Fertilität nur korrekt untersucht werden kann, wenn der Effekt der Heterogenität kontrolliert wird. In diesem Fall zeigt sich ein trade-off zwischen Reproduktion und Langlebigkeit für Frauen, aber nicht für Männer.

Publikationen:

  • Doblhammer G. & Oeppen J., "The effect of frailty and mortality selection on the Relationship between Reproduction and Longevity: Evidence from the British Peerage", Proceedings of the Royal Society, Series B Biological Sciences 270: 1541-1547 (2003)
  • Doblhammer G., "Reproductive History and Mortality Later in Life: A Comparative Study of England & Wales and Austria", Population Studies 54 (2), 169-176 (2000).
TEMOA: Teilhabe und Mobilität für Gesundheit im Alter.

Körperliche Bewegung und soziale Teilhabe wirken sich positiv auf physische und kognitive Gesundheit im Alter aus. Umgekehrt können die Risiken von Demenz, Pflegebedürftigkeit und Sterblichkeit von eingeschränkter Mobilität und fehlenden sozialen Kontakten erhöht werden.
 
Der erste Teil des Projekts untersucht anhand neuer Daten, wie stark eingeschränkte Mobilität das Risiko für Demenz erhöht und wie Demenz und Mobilitätseinschränkungen zusammen aufeinander sowie auf Pflegebedarf und Sterblichkeit wirken. Daraus ergeben sich Ansatzpunkte, wie Demenz, Pflegebedarf und Sterblichkeit auf längere Aufrechterhaltung der Mobilität, z.B. durch innovative Assistenzsysteme, reagieren.
 
Der zweite Teil untersucht zunächst, wie groß das Potential neuer Assistenzsysteme zur Erhaltung der Mobilität ist. Außerdem geht es darum, wie sich informelle Pflege Angehöriger die Erwerbsbeteiligung Älterer beeinflusst und wie groß das Betreuungspotenzial Älterer durch Ältere ist und mit welchen Folgen für den Arbeitsmarkt eine verstärkte Pflegebeteiligung Älterer verbunden wäre.
 
Projektdauer:

  • 01/2014 - 03/2015

Projektmitarbeit:

  • Prof. Dr. Thusnelda Tivig - Lehrstuhl für Wachstum und Konjunktur

Förderung:

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung

Abschlussbericht:

Versorgungsepidemiologische Auswirkungen des demographischen Wandels in M-V.

Versorgungsepidemiologische Auswirkungen des demographischen Wandels in Mecklenburg-Vorpommern - Ein interdisziplinärer Ansatz zur flächendeckenden Versorgungsplanung

Dieses Projekt hat zum Ziel, Konzepte und Modelle zur künftigen flächendeckenden medizinischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern durch Integration demographischer, epidemiologischer und versorgungsmedizinischer Methoden zu entwickeln.

  1. Auf der Grundlage von kleinräumigen interdependenten Bevölkerungsprognosen für das Land Mecklenburg-Vorpommern bis zum Jahr 2020 wird eine Ausgangslage für die zukünftige Bevölkerungsdichte, Geschlechts- und -Altersverteilung ermittelt. Für die Räume um die beiden Universitätsklinika in Rostock (Gebiet Rostock und Bad Doberan) und Greifswald (Greifswald und Vorpommern) sowie für Mecklenburg-Vorpommern insgesamt werden zusätzlich probabilistische Prognosemodelle angewendet (Rostocker Zentrum).
  2. Auf Grundlage von 1. werden Prognosen zur Krankenhausbedarfsplanung auf Basis der Hill-Burton-Formel und auf Basis von Datensätzen für Mecklenburg-Vorpommern und die Universitätsklinika in Rostock und Greifswald durchgeführt. (Universitätsklinikum Rostock)
  3. Auf Grundlage von 1. und aus dem Inanspruchnahmeverhalten werden die zukünftig für eine Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung benötigte Anzahl von Hausärzten und Ärzten ausgewählter Fachgruppen sowie deren regionale Verteilung hochgerechnet. Gleichzeitig wird eine Prognose der 2020 zur Verfügung stehenden Anzahl Ärzte auf Basis der aktuellen Altersstruktur dieser mit unterschiedlichen Wiederbesetzungsszenarien durchgeführt. Durch Vergleiche der beiden Anzahlen lassen sich regionale Versorgungslücken gezielt ermitteln (Institut für Community Medicine).
  4. Epidemiologische Kennzahlen der Bevölkerung, wie alterspezifische Indizen, Prävalenzen und bevölkerungsbezogene Verteilung wichtiger Risikofaktoren werden mit 1. kombiniert betrachtet, um Aussagen zur zukünftigen Morbidität zu erhalten (Institut für Community Medicine) und diese mit den Ergebnissen aus 2. und 3. einerseits und dem aktuellen und zu erwartenden Bedarf an stationären und ambulanten Versorgungsstrukturen, Pflege- und Rehabilitierungseinrichtungen zu diskutieren.

Nach diesen ersten Schritten werden Konzepte für eine zukünftige Organisation des Gesundheitswesens (stationär, nachgeordnet und ambulant) erarbeitet und diskutiert.

Projektleiter:

  • Dr. Rembrandt Scholz

Projektmitarbeiter:

  • Daniel Kreft
  • Felix Rößger
Zukünftiger Pflegebedarf mit Demenz in Deutschland.

Demenzen stellen die zukünftigen alternden Gesellschaften vor eine der größten epidemiologischen Herausforderungen. Die Krankheit verändert die Persönlichkeit der Betroffenen, die kognitiven Wahrnehmungen, die emotionale Kontrolle, das soziale Verhalten, die Motivation. Die schrittweise Verschlechterung des Gesundheitszustandes führt von anfänglichem Hilfebedarf zu kompletter Abhängigkeit und rund-um-die-Uhr Betreuung. 

Die Zahl der Betroffenen beträgt Anfang des 21. Jahrhunderts ca. 25 Millionen Menschen weltweit. In Deutschland beläuft sich die Zahl auf ca. 1,1 Millionen Menschen im Jahr 2005. Zukünftig wird es mehr Demenzkranke geben, da die Bevölkerungen weltweit altern und die altersspezifische Erkrankungsrate mit dem Alter stark zunimmt. Der Begriff 'Demenz' vereint verschiedene Krankheitsbilder. Die häufigsten sind die Alzheimer Krankheit und die vaskuläre Demenz. Bisher sind nur wenige Risikofaktoren eindeutig bestätigt, viele davon sind nicht beeinflussbar. Ein höheres Alter hat den stärksten Einfluss auf das Erkrankungsrisiko. Weiterhin haben die Familienanamnese und das Down Syndrom einen signifikanten Einfluss. Andere wahrscheinliche Faktoren sind die genetische Ausprägung des Apolipoprotein E4 allels und 
Depressionen. Anlass zur Hoffnung geben jedoch auch zahlreiche Studien, die beeinflussbare mögliche Risikofaktoren untersuchen. So scheint ein gesunder Lebensstil das Erkrankungsrisiko zu senken: Studien zeigen positive Zusammenhänge mit höherer Bildung, gesunder Ernährung und physischem sowie mentalem Training. In den letzten Jahrzehnten erhöhte sich die Forschung auf dem Gebiet der Früherkennung und Behandlung der Krankheit. Sogar eine Impfung gegen die Alzheimer Krankheit wurde an Mäusen bereits positiv getestet.

In meiner Dissertation werde ich die Anzahl der Personen die an einer Demenz leiden werden bis zum Jahr 2050 prognostizieren. Mit einem multi-state Modell sollen zunächst nur die nicht-demente und die demente Bevölkerungsentwicklung betrachtet werden. Neben einem konstanten Modell, in dem gleichbleibende Erkrankungsraten vom Jahr 2005 verwendet werden, wird ein weiteres Modell mögliche medizinisch-technische Fortschritte berücksichtigen. In einem weiteren Schritt wird zusätzlich zwischen den Familienständen der Personen unterschieden. Werden die Betroffenen ein soziales Netzwerk haben, dass sie pflegen kann oder wird institutionelle Pflege benötigt? Die alternde deutsche Gesellschaft wird mehr Strategien zur Unterstützung von Pflegebedürftigen und Pflegenden entwickeln müssen, um die Lebensqualität beider Seiten zu erhöhen.

Projektmitarbeiter:

  • Uta Ziegler