News des Lehrstuhls

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Nachfrageentwicklung bei Implantaten

Publiziert im Buch "Strategien der Implantatentwicklung mit hohem Innovationspotenzial"

AutorInnen: Dr. Daniel Kreft, Dipl.-Pol. Alexander Barth, Prof. Dr. Gabriele Doblhammer

Überblick: Potenziale aus der Demografie und der Epidemiologie

"Um die wirtschaftliche Rentabilität einer medizintechnischen Entwicklung beurteilen zu können, ist eine Abschätzung der Nachfrage von essenzieller Bedeutung. Im Bereich der minimal-invasiven operativen Behandlung von degenerativen Erkrankungen spielt vor allem die Entwicklung der Alterszusammensetzung einer Bevölkerung eine ent-scheidende Rolle bei der Abschätzung der zukünftigen Nachfrage. Zu diesem Zweck wurden Bevölkerungs- und epidemiologische Prognosemethoden entwickelt, die die Auswirkungen potenzieller Entwicklungen der Altersstruktur oder der Häufigkeit von Neuerkrankung, von Genesung und der Letalität abschätzen sollen. Nach einer einleitenden Darstellung der vergangenen und der zu erwartenden demo-grafischen und gesundheitlichen Trends in Deutschland soll eine Ausführung zu wichtigen Maßzahlen (Prävalenz und Inzidenz) und Methoden (Prognosetechniken) zur Nachfrageabschätzung und wichtiger zu beachtender Probleme bei der Interpretation folgen. Abgeschlossen wird der Abschnitt mit einer Fallstudie am Beispiel von Offenwinkelglaukomerkrankungen. Hierbei werden auf Grundlage von Analysen von Krankenkassendaten die glaukomerkrankten Personen für ausgewählte Länder bis zum Jahr 2060 prognostiziert."

Kreft D., Barth A., Doblhammer G. (2021) Nachfrageentwicklung bei Implantaten. In: Löschner U., Siegosch F., Fleßa S. (eds) Strategien der Implantatentwicklung mit hohem Innovationspotenzial. Springer Gabler, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-33474-1_4


Die zweite Welle von SARS-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Todesfällen in Deutschland - getrieben durch Werte, sozialen Status und Migrationshintergrund?

Ein erklärungsfähiger maschineller Lernansatz auf Kreisebene

AutorInnen: Prof. Dr. Gabriele Doblhammer, Dr. Daniel Kreft, Constantin Reinke

Es besteht ein allgemeiner Konsens darüber, dass SARS-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Todesfälle untere soziale Gruppen am härtesten getroffen haben, jedoch existieren für Deutschland keine Informationen auf individueller Ebene über sozioökonomische Merkmale von Infektionen und Todesfällen. Das Ziel dieser Studie war es, die wichtigsten Merkmale zu identifizieren, die SARS-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Todesfälle während des Aufschwungs der zweiten Welle in Deutschland erklären. Verwendet wurden 155 Indikatoren, um die Landkreise in neun geografischen, sozialen, demografischen und gesundheitlichen Bereichen zu charakterisieren. Wichtige Erkenntnisse der Forschung sind, dass Landkreise mit niedrigem SES in der zweiten Welle wichtige Treiber waren, ebenso wie solche mit hoher internationaler Migration und einem hohen Anteil an Ausländern und einer großen Pflegeheimbevölkerung. Während der Periode des starken exponentiellen Anstiegs der Infektionen gehörte der Anteil der Bevölkerung, der bei der letzten Bundestagswahl die Partei Alternative für Deutschland (AfD) wählte, zu den Top-Merkmalen, die mit hohen Inzidenz- und Todesraten korrelierten. 

Doblhammer, G.; Kreft, D.; Reinke, C. (2021): The second wave of SARS-CoV-2 infections and COVID-19 deaths in Germany - driven by values, social status and migration background? A county-scale explainable machine learning approach. DOI https://doi.org/10.1101/2021.04.14.21255474.

Jetzt veröffentlicht als:

Doblhammer, G.; Kreft, D.; Reinke, C. (2021): Regional Characteristics of the Second Wave of SARS-CoV-2 Infections and COVID-19 Deaths in Germany. Int. J. Environ. Res. Public Health 2021, 18, 10663. DOI: https://doi.org/10.3390/ijerph182010663


Podcastfolge: Soziale Unterschiede in Covid-19 Infektionen der ersten Welle

Frau Prof. Dr. Gabriele DoblhammerDr. Daniel Kreft und Constantin Reinke haben ihre Forschung

"Soziale Unterschiede in Covid-19 Infektionen der ersten Welle"

im Zuge der interdisziplinären Podcast-Reihe Lernen aus der Krise: Covid19 und die Folgen für die Gesellschaft vorgestelltDer Fokus liegt auf der sozioökonomische Verbreitung von COVID-19-Infektionen in Deutschland während der ersten Welle. Die ForscherInnen untersuchten, ob sich das Risiko für COVID-19-Infektionen zwischen den Regionen in Abhängigkeit von ihren sozioökonomischen Merkmalen unterscheidet. Folge hier anhören


Podcastfolge: Der Zusammenhang von Geschlecht und Covid-19 Infektionen - Wie sich unterschiedliches Kontaktverhalten von Männern und Frauen auf die Verbreitung von SARS-Cov-2 auswirkt

Prof. Dr. Gabriele Doblhammer und Dr. Achim Dörre haben ihre aktuelle Forschung für die Podcastreihe "Lernen aus der Krise: Covid19 und die Folgen für die Gesellschaft. Eine interdisziplinäre Podcast-Reihe über die Corona-Pandemie" vorgestellt. Hier anhören


Kann intensive körperliche Aktivität im Alter negative langfristige Effekte von Erkrankungen in der Kindheit kompensieren?

Maximilian Frentz hat beim Forschungscamp 2020 am 19.11.2020 seine Forschung vorgestellt. Weitere Informationen zur Forschung in den News unten.

 

 

Maximilian Frentz hat beim Forschungscamp 2020 seine Forschung vorgestellt

Maximilian Frentz hat beim Forschungscamp 2020 seine Forschung vorgestellt

Kann intensive körperliche Aktivität im Alter negative langfristige Effekte von Erkrankungen in der Kindheit kompensieren?

Hintergrund: Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte zeigen wiederholt, dass sich frühe Lebensumstände auf die Gesundheit im Alter auswirken können. Die vorliegende Studie untersucht (1) inwieweit Erkrankungen in der Kindheit die physische Gesundheit im Alter beeinflussen und (2) ob negative Langzeitfolgen durch körperliche Aktivität im Alter kompensiert werden können.
Methoden: Die Analysen basieren auf dem Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE), wobei 7.833 Personen im Alter 65+ mit mindestens drei Gesundheitsmessungen über die Wellen 2-7 (2006-2017) betrachtet werden (24.416 Beobachtungen). Die Verschlechterung der physischen Gesundheit (gemessen als Instrumental Activities of Daily Living [IADLs]) wird in Panelanalysen mit retrospektiv erhobenen Informationen zu Kindheitserkrankungen sowie Informationen zu intensiver körperlicher Aktivität im Alter und soziodemografischen Merkmalen in Verbindung gebracht.
Ergebnisse: Infektionserkrankungen in der Kindheit gingen mit einem signifikant niedrigeren Risiko für eine IADL-Verschlechterung im Alter einher, chronische und neurologische Erkrankungen mit signifikant erhöhtem Risiko. Keine signifikanten Effekte hatten respiratorische Erkrankungen, Hör-, Seh-, oder Sprachprobleme und andere Kindheitserkrankungen. Intensive körperliche Aktivität im Alter war signifikant protektiv gegenüber einer IADL-Verschlechterung, dies aber nur teilweise in Hinblick auf die negativen Langzeitfolgen neurologischer Erkrankungen in der Kindheit. Sowohl Höhergebildete als auch Verheiratete hatten signifikant niedrigere Risiken einer IADL-Verschlechterung, es fanden sich jedoch keine Mediationseffekte in Bezug auf Kindheitserkrankungen.
Schlussfolgerung: Intensive körperliche Aktivität im Alter hat günstige Effekte auf die Gesundheit, kann aber nicht negative Langzeitfolgen schlechter Gesundheit in der Kindheit kompensieren.

Ausschreibung für eine Bachelor- oder Masterarbeit zum Thema "Kataraktbedingte Erblindung bei Kindern in der Demokratischen Republik Kongo"

Ausschreibung für eine Bachelor- oder Masterarbeit zum Thema "Kataraktbedingte Erblindung bei Kindern in der Demokratischen Republik Kongo"

Der Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung und Demographie bietet Studierenden die Möglichkeit ihre Bachelor- oder Masterarbeit im Rahmen eines Projekts zum Thema "Kataraktbedingte Erblindung bei Kindern in der Demokratischen Republik Kongo" zu schreiben. Ansprechpartnerinnen sind Prof. Doblhammer und Sophia Nestler.

Nähere Informationen zur Projektausschreibung finden Sie hier.

Der Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung und Demographie ist jetzt auch auf Twitter

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Demenzen gehören zu den teuersten Erkrankungen

Demenzen gehören zu den teuersten Erkrankungen

Prof. Gabriele Doblhammer im Interview mit der FAZ Sep. 2019

Im aktuellen Verlagsspezial der Frankfurter Allgemeine Zeitung erschien ein Interview mit Gabriele Doblhammer über die Entwicklungen
der Gedächtnisdemenzen und ihre Herausforderungen für die Gesellschaft und die Versorgung.

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A Demographic Perspective on Gender, Family and Health in Europe (Gabriele Doblhammer, Jordi Gumà)

Publikation: A Demographic Perspective on Gender, Family and Health in Europe (Gabriele Doblhammer, Jordi Gumà)

 

Das erschienene Open-Access-Buch untersucht das Dreieck zwischen Familie, Geschlecht und Gesundheit in Europa aus demographischer Perspektive. Es hilft dabei, Muster und Trends in jeder der drei Komponenten sowie deren Abhängigkeiten voneinander zu verstehen. Das Buch vergleicht zwölf europäische Länder, sowie länderspezifische Studien, die in Österreich, Deutschland, Italien und Schweden durchgeführt wurden.

Zum Download über den Springer Verlag, bitte auf das Cover klicken ⇒

2018-03-11 - Artikel in der FAZ_ Alzheimer muss nicht sein

2018-03-11 - Artikel in der FAZ_ Alzheimer muss nicht sein

Im März veröffentlichte die FAZ einen Artikel über Demenzerkrankung und die steigende Zahl der Neuerkrankungen. Prof. Doblhammer gibt einen Ausblick über die Entwicklung in den nächsten Jahren.

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2018-01-12 - Übergabe Promotionsurkunden

2018-01-12 - Übergabe Promotionsurkunden

von links: Prof. Martin Benkenstein, Dr. Anne Fink, Dr. Thomas Fritze, Dr. Daniel Kreft, Dr. Susanne Wagenmann, Rektor Prof. Wolfgang Schareck

Am 12.01.2018 war es soweit, im Rahmen der feierlichen Übergabe in der Universitätskirche überreichten Prof. Wolfgang Schareck und Prof. Martin Benkenstein die wohlverdienten Promotionsurkunden an unsere Kollegen Dr. Anne Fink, Dr. Thomas Fritze und Dr. Daniel Kreft. Wir gratulieren ganz herzlich