Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung und Demographie

Forschungsschwerpunkte:

Unser Lehrstuhl beschäftigt sich mit den Ursachen und Konsequenzen des Demografischen Wandels. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Gesundheit, Langlebigkeit und Lebensqualität älterer Menschen in alternden Gesellschaften. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Determinanten von Gesundheit und Langlebigkeit im Alter, die früh im Leben eintreten. Ein weiterer Fokus liegt auf Trends und Risikofaktoren in und von Demenzen sowie der Gesundheit von Migranten.

Die Forschung wird in enger Verbindung mit dem Max Planck Institut für demografische Forschung, dem Rostocker Zentrum und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Rostock und Bonn durchgeführt.

Studienschwerpunkte:

Der Lehrstuhl verantwortet die Ausbildung von Bachelor- und Master-Studierenden in den Methoden der empirischen Sozialforschung und bietet Veranstaltungen zum Schwerpunkt Demografischer Wandel an.

Nachrichten

2017-04-10 - Prof. Doblhammer Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Frau Prof. Dr. Gabriele Doblhammer wurde am 7. April 2017 zum korrespondierenden Mitglied im Ausland der philosophisch-historischen Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften gewählt.

2017-04-04 - Noteneinsicht für Prüfungen bei Frau Prof. Dr. Gabriele Doblhammer.

Die Noteneinsicht für alle Prüfungen des WiSe 2016/2017 bei Frau Prof. Dr. Gabriele Doblhammer findet im Rahmen der Sprechstunde am 27. April 2017 statt.

  • Zeitraum: 14.30 - 15.30 Uhr
  • Raum: 139
2017-02-01 - Raumaufteilung - Klausur: Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung.

Die Aufteilung für die Klausur "Methoden und Techniken der empirischen Sozialforschung" am 16.02.2017 erfolgt folgendermaßen:

  • Nachnamen A - N: Audimax, Ulmenstraße 69.
  • Nachnamen O - Z: Arno-Esch-Hörsaal II, Ulmenstraße 69.

Es sind keine Hilfsmittel erlaubt! Personalausweis & Studierendenausweis sind unbedingt mitzubringen!

2016-03-15 - Prof. Doblhammer neue DGD-Präsidentin.

Im Zuge der diesjährigen Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD) in Leipzig wurde Frau Prof. Dr. Gabriele Doblhammer, Inhaberin des Lehrstuhls für empirische Sozialforschung und Demographie, zur neuen DGD-Präsidentin gewählt. Neue Geschäftsführerin ist Dr. Christina Westphal vom Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels.

2016-01-10 - Aus der Uni in den Beruf.

Fabian Scheller (Jugendbildungsreferent, DGB-Jugend Nordost) und Matthias Leidholdt (Projektmitarbeiter, Stabsstelle für Hochschul- und Qualitätsentwicklung, HQE) berichten über ihre derzeitigen Aufgaben und ihren Start ins Berufsleben nach ihrem Soziologie- und Sozialwissenschaftsstudium an der Universität Rostock. Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom SoFa und dem Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung und Demographie organisiert.

  • Veranstaltungsdatum: 22.01.2016
  • Veranstaltungsort: SR 022, Ulmenstr. 69 Haus 1
  • Uhrzeit: 11.00 - 13.00 Uhr
2015-10-09 - Artikel zur Demenzforschung bei "New Scientist" erschienen.

In den Daily News des "New Scientist" wurde ein Artikel zur Demenzforschung mit Erkenntnissen von Prof. Doblhammer veröffentlicht. Der Beitrag steht online zur Verfügung.

2015-04-01 - Forschungsbericht zum Drittmittelprojekt TEMOA veröffentlicht.

Der abschließende Forschungsbericht für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierte Drittmittelprojekt "TEMOA - Teilhabe und Mobilität für Gesundheit im Alter" (FKZ: 16SV6373), das am Lehrstuhl für Empirische Sozialforschung und Demographie durchgeführt wurde, ist veröffentlicht. Er kann unter der Rubrik "Forschung" heruntergeladen werden.

2015-03-28 - Neues vom Altern. Wie verändert die Alternsforschung unseren Blick auf das Älterwerden?

Interview mit Prof. Dr. Gabriele Doblhammer-Reiter.

Altern, darüber sind sich die Wissenschaftler mittlerweile einig, ist kein primär negativer Prozess von Verlust und Abbau geistiger und körperlicher Fähigkeiten. Altern ist auch ein Entwicklungs-Prozess mit vielen positiven Seiten. Alternsforscher sagen sogar, Entwicklung ist bis zuletzt möglich, also bis zum Tod. Aber hat sich diese Sichtweise aufs Älterwerden, die Probleme nicht leugnet, aber das Älterwerden nicht auf negative Aspekte reduziert, in der Gesellschaft schon wirklich durchgesetzt? Haben negative Alters-Stereotype komplett ausgedient, oder sind sie immer noch leicht abrufbar? Ist Altersdiskriminierung ein Problem von vorgestern? hr-info Wissenswert spricht mit Alternsforschern über ihre Erkenntnisse zum Alternsprozess und zum Bild in Deutschland vom Älterwerden.

Zu den Beiträgen geht es hier:

Autor: Viola Seiffe
Datum: 28.03.2015

2014-03-21 - Stephanie Zylla erhält Preis der DGD/Allianz für Masterarbeit.

Stephanie Zylla, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für empirische Sozialforschung und Demographie der Universtät Rostock, hat für ihre Masterarbeit (2013) den Allianz-Nachwuchspreis für Demographie erhalten. Die Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Demographie (DGD), Prof. Dr. Sonja Haug, und Prof. Dr. Volker Deville, Demographie-Experte der Allianz, nahmen die Auszeichnung im feierlichen Rahmen anlässlich der Jahrestagung der DGD am 14. März in Berlin vor. Thema der Arbeit von Stephanie Zylla war „Der Prozess der Verrentung von ausländischen und einheimischen Bürgern in Deutschland - Eine vergleichende Analyse unter Verwendung der Forschungsdaten der gesetzlichen Rentenversicherung“. Migranten, wie zum Beispiel ehemalige Gastarbeiter, stehen Herausforderungen gegenüber, wenn sie in Deutschland in den Ruhestand gehen wollen. Zylla zeigt auf, welche Faktoren Einfluss auf die Entscheidung nehmen, Altersrente zu beziehen, und stellt unter anderem fest, dass Migranten ein höheres Risiko haben, wegen gesundheitlicher Beeinträchtigungen erwerbsunfähig zu werden. Betreuerinnen der Masterarbeit waren Prof. Gabriele Doblhammer und Prof. Nadja Milewski.

2014-01-08 - Interview mit Prof. Doblhammer auf NDR Info über die alternde Gesellschaft.

NDR Info hat im Rahmen des Wissenschaftsmagazins LOGO über die alternde Gesellschaft und die Folgen berichtet. Dabei wurden Statements aus dem Interview mit Prof. Dr. Gabriele Doblhammer gesendet.

2013-11-20 - Für Finale qualifiziert - "Lemminge" kommen beim Science Slam-Publikum gut an.

Mit seinem Vortrag "Nur Lemminge sind alle gleich" hat sich der Rostocker Demograf Marcus Ebeling beim Regionalwettbewerb Nord II des Science Slam durchgesetzt. Vier junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von den Universitäten Rostock und Hannover sind am 7. November 2013 in der sehr gut  besuchten Kulturbühne "Moya" gegeneinander in den Ring gestiegen. Dabei tickte die Uhr, gestoppt von Moderatorin Nora Sanne von Radio Antenne MV: Nur zehn Minuten standen den Slammerinnen und Slammern zur Verfügung, um ihr Thema anschaulich und amüsant zu präsentieren. Im Anschluss wählte das Publikum den Slam-Champion, der sich damit für das Finale am 16. Dezember 2013 in Berlin qualifiziert hat.

2013-10-25 - Science Slam am 7. November 2013.

Mit Kurzvorträgen zu ihrer eigenen Forschung steigen junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am 7. November 2013 in Rostock gegeneinander in den Ring. Dabei tickt die Uhr: Zehn Minuten stehen den Slammerinnen und Slammern zur Verfügung, um ihr Thema anschaulich und amüsant zu präsentieren. Beginn ist um 20 Uhr im Moya.

2013-08-01 - Mitmachen beim Science-Slam Demografie.

Das Wissenschaftsjahr 2013 steht ganz im Zeichen der Demografie. Um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass Demografie nicht nur eine langweilige Ansammlung von Statistiken, alten Menschen und Problemen ist, findet dieses Jahr wieder bundesweit und erstmalig auch in Rostock, der sogenannte Science-Slam statt. "Die demografische Chance" kann auch deine Chance sein, dich öffentlich von Karohemden-Klischees loszusagen. Denn die Idee hinter dem Science-Slam ist, jungen Forschern und Forscherinnen die Möglichkeit zu bieten, ihre Arbeit, abseits von Fachtermini und trockenen Zahlen, einem Publikum zu präsentieren, das Spannung, Action und Spaß erwartet. Dabei haben die Slammer und Slammerinnen zehn Minuten Zeit, um ihr Forschungsthema so darzustellen, wie sie es sich vielleicht schon immer gewünscht haben. Anschließend bewerten die Zuhörer ihre Darbietungen und das "Applaus-O-Meter" entscheidet, wer bei dem hart umkämpften Finale in Berlin dabei sein darf.

Anfang November findet hier in Rostock der Regionalentscheid Nord II, organisiert vom Rostocker Zentrum zur Erforschung des Demografischen Wandels, statt. Also, falls dein Forschungsthema mit Demografie zu tun hat und du Lust bekommen hast, deinen Freunden, Kommilitonen, Professoren oder der Welt da draußen zu beweisen, wie viel Rhetorik in dir und deiner Forschung schlummert, dann bewirb dich!

Schicke per E-Mail einen Abstract von ca. 100 Wörtern mit der Angabe, an welchem Regionalwettbewerb du teilnehmen willst, an scienceslam(at)hausderwissenschaft(dot)org mit Kopie an westphal(at)rostockerzenrtrum(dot)de. Weitere Informationen erhältst du unter: http://www.scienceslam-im-wissenschaftsjahr.de